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Bullet Journal

Mein Weg zum Bullet Journal

Wer kennt es nicht: Unzählige Post-Its und Notizen fliegen auf dem Schreibtisch und der ganzen Wohnung rum und man weiß nicht mehr was erledigt ist und was nicht.
Ich bin ein Mensch der Planung, ich muss mir zu den Dingen die ich zu erledigen habe Notizen machen. Problem nur: Mal liegt der Zettel hier, mal da… das Chaos ist perfekt!
Die Frage also: Wie mache ich in meinem unorganisierten Chaos Ordnung?

Die Entdeckung des Systems Bullet Journal

Auf meiner verzweifelten Suche nach mehr Ordnung habe ich vor ca. einem Jahr das System Bullet Journal entdeckt. Ich war zunächst etwas verwirrt: Was zur Hölle ist denn ein Bullet Journal?!
Nach etwas Google-Recherche war mir klar: Bullet Journal: Ein Notizbuch für Aufgaben, Termine und Listen aller Art. All meine Post-Its, Termine, Ideen und Listen an einem Ort! Super! Genau das suche ich!

Dann die Frage: Funktioniert das wirklich? Mal ehrlich: Trägt man wirklich immer das Notizbuch mit sich herum? Immer? Ja, man tut es! Am Anfang braucht es etwas Zeit sich daran zu gewöhnen nicht alles auf einen Zetel zu kritzeln und irgendwo hin zu legen sondern den Zettel in das Buch zu kleben oder direkt in das Buch zu scheiben.

Theorie und Praxis

Ok, System verstanden. Aber wie fange ich damit an?
Meine kurze Google-Recherche zum Stichwort Bullet Journal brachte eine Menge an tollen, super-kreativen Motiven in dem Notizbuch zu Tage. In meinem Kopf gingen schon die Alarmglocken los: Ohje, jetzt auch noch das Notizbuch bunt gestalten, dabei habe ich so schon wenig Zeit für meine eigentlichen Aufgaben. Obwohl ich gerne kreativ tätig bin, war für mich klar, das wird so nicht funktionieren. Ich werde mich nicht jeden Tag hinsetzen und Stunden in das Design meiner Aufgabenplanung investieren. So kam es, dass ich zu Beginn alle meine Notizen ganz einfach ohne viel Schnick-Schnack in mein Notizbuch geschrieben habe. Ich habe die Basics des Bullet Journals verfolgt und eine ganz einfache Wochen- und Monatsübersicht gestaltet.

Das System hat funktioniert, zufrieden war ich dennoch nicht wirklich – mein Notizbuch war am Anfang wirklich das reinste Chaos. Irgendwie wollte ich dann doch so ein schönes Buch, in dem meine Notizen wie auf dem Präsentierteller angerichtet waren. Es macht mir einfach mehr Spaß beim durchblättern.
Begonnen habe ich damit, meine Legende als ausklappbare Karte hinten in mein Notizbuch zu kleben. Dann habe ich angefangen, meine Layouts aufwendiger zu gestalten, mit Klebeband und mehr Farben zu verzieren. Inspriert wurde ich von den vielen tollen Ideen, die auf Instragram, Twitter und Pinterest rumschwirren.

Bullet Journal Weekly Pink Washitape

Nach und nach habe ich mir ein paar ordentliche Stifte zugelegt, ich habe zum Teil noch die Stifte aus meiner Schulzeit benutzt. Die waren für den Anfang auch vollkommen ok, meine Ansprüche wurden mit der Zeit jedoch höher.
Angefangen hat es mit den Pigma Micron Finelinern. Die sind wisch- und wasserfest und schreiben echt super. Dann habe ich auf anderen Seiten gesehen, die Tombow Dual Brush Pens sollen wirklich super zum Bullet Journaling sein… Ja sind sie wirklich! Ich habe mir nach und nach ein paar Washi-Tapes in verschiedenen Farben und Mustern gekauft, die gibt es schon für wenig Geld in verschiedenen Euro-Läden und ab und zu bei Aldi/LIDL und co. Für schnelle Notizen habe ich immer ein paar Post-Its in veschiedenen Größen im hinteren Teil meines Notizbuches parat.

Und das Ende der Geschichte

Am Anfang stand ich dem ganzen System noch ziemlich skeptisch entgegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich das mit meinen Notizen und einem Notizbuch hinbekommen und wirklich durchhalten würde. Aber mit ein wenig Disziplin hat es geklappt. Man gewöhnt sich dran und es macht richtig Spaß.
So ist das Bullet Journal mittlerweile eine Art Hobby geworden und ich gestalte heute meine Notizen, To-dos und Listen aufwendiger, je nach Lust und Laune.

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